Feb
07
2010
0

Mut zur Hässlichkeit

Manchmal ist es wirklich erschreckend, was sich in den Untiefen einer Festplatte so für Fotos verstecken, um dann irgendwann einfach wieder zum Vorschein zu kommen und die Frage in den virtuellen Raum zu stellen, welche Drogen bei der Entstehung wohl im Spiel waren. Ich bin mir gerade nicht sicher, was schlimmer ist – die Aussage, welche Drogen im Spiel waren oder die Aussage, dass ich für derlei Fotos überhaupt keine Drogen brauche. Ich denke Letzteres ist bedenklicher, aber entspricht leider auch der Realität. Vielleicht lag es auch an einem gewissen Mangel an Sauerstoff, herbeigeführt durch zu viel Wollmütze auf dem Kopf. Egal! Jedenfalls wollte ich Euch dieses Kunstwerk der Selbstveraffung nicht vorenthalten und Euch zudem auch noch Auffordern, es mir gleich zu tun – ergreift dieses Stöckchen und beweist ‘Mut zur Hässlichkeit’.

Zeigt mir und der Welt Eure übelste Fratze!

Jan
29
2010
1

Neues aus dem ‘Doggy Fight Club’

Der i-Hund ist gestern haarscharf der Verwurstung entgangen. Genauer gesagt, ist er den Fängen zweier Dobermänner entgangen, wovon eigentlich eines der possierlichen Hündchen eine Doberfrau war. Das weiß ich, weil ihr Name fiel, als der Besitzer sie sehr energisch mit “Paula, aus!” aufforderte meinen Hund wieder auszuspucken. Ich bin ja auch selbst schuld: Es musste schnell gehen und ich habe deswegen an Halsband und Leine gespart. Frei von dieser gewohnten Einschränkung seiner Bewegungsfreiheit dachte sich der kleine größenwahnsinnige Kerl wohl, er könne eine dicke Lippe riskieren und als kleines Appetithäppchen mal zwei ausgewachsene Dobermänner vernaschen. (weiterlesen…)

Jan
27
2010
2

Lamas mit Hüten 2

Den ersten Teil der ‘behüteten’ Lamas kennt sicher schon fast jeder und bei dem Vorhaben diesen trotzdem als kleinen Pausenfüller zur besten Kaffeezeit zu präsentieren, habe ich entdeckt, dass es doch tatsächlich noch einen zweiten Teil gibt.  Lamas mit Hüten 2 steht seinem Vorgänger in nichts nach und trifft ebenso mitten in den Kern meines fragwürdigen Humorzentrums. Diese freudige Erregung möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Nichts zu danken – ich teile so gerne mit Euch!

Jan
26
2010
0

Fußbad für den Kopf

Ich oute mich hiermit als Konsument medialer Verblödung – sprich: Ich schaue mir im Fernsehen Sendungen an, die ziemlich grottig sind, wie zum Beispiel Frauentausch, DSDS, Das perfekte Dinner, Bauer sucht Frau … und was es da noch so alles gibt. Im privaten Rahmen, also zu Hause auf der Couch vor der Glotze, fällt das bei mir unter die Kategorie Verdummungsfernsehen – anspruchslose TV-Formate für anspruchslose Menschen, die noch dümmer sind, als ihr Fernsehprogramm. Warum ich mir sowas reinziehe, wo ich doch offensichtlich ein relativ intelligenter Erdenbürger zu sein scheine, ist einfach erklärt: Verdummungsfernsehen ist für mich das Fußbad für den Kopf. Klar, eine gesunde Portion Voyeurismus gehört sicher auch dazu, denn beim Spaziergang mit den Hunden um den Block immer durch die selben Gardinen zu glotzen, wird ja auf die Dauer ziemlich langweilig. Und ich sage: Verdummungsfernsehen schauen ist keine Schande, solange man den Mangel an anspruchsvollen und intelligenten Inhalten noch wahr nimmt. (weiterlesen…)

Jan
16
2010
4

Geringfügig beschäftigt

Darf ich vorstellen: Emily, unsere neue Schreibtischassistenz. Spitzt vorne Stifte an und befeuchtet hinten Briefmarken.

Jan
10
2010
0

Denken

Krishnamurti: Wo also beginnt das Schweigen? Beginnt es, wenn das Denken endet? Hast du je versucht, mit dem Denken aufzuhören?
Der Fragende: Wie macht man das?
Krishnamurti: Ich weiß es nicht, aber hast du es je versucht? Zunächst einmal, wer ist das Wesen, das versucht, das Denken anzuhalten?
Der Fragende: Der Denkende.
Krishnamurti: Es ist ein anderes Denken, nicht wahr? Das Denken versucht, sich selbst Einhalt zu gebieten, und so kommt es zum Kampf zwischen Denker und Denken … Das Denken sagt: Ich muss aufhören zu denken, dann werde ich einen wunderbaren Zustand erleben. … Der eine Gedanke sucht den anderen zu unterdrücken, also kommt es zum Konflikt. Wenn ich dies als eine Tatsache erkenne, es ganz sehe, es völlig verstehe, es wirklich begreife … dann ist der Geist still. Und wenn der Geist still ist, um zu beobachten, zu schauen, zu sehen, dann geschieht dies auf natürliche und leichte Weise.

(J. Krishnamurti)

aus: Garantiert zeichnen lernen: Die Befreiung unserer schöpferischen Gestaltungskräfte

Jan
10
2010
3

Daisy

Unsere kleine Welt hier am Waldrand sieht wunderschön aus und die große Welt da draußen (sprich: Arnsberg und Umgebung) wirkt ein wenig, als habe jemand auf die Pausetaste gedrückt, aber mehr auch nicht. Wenn ich da so an das Medienspektakel denke, was im Vorfeld mal wieder veranstaltet wurde, fühle ich mich wie zur Jahrtausendwende. Da ist auch nichts passiert. Hauptsache die Leute haben am Freitag nochmal ordentlich eingekauft (Einkaufswagen voll – ich hab’s gesehen), um etwaigen Plünderungsnöten noch ein wenig aus dem Weg zu gehen und den Gedanken etwas aufzuschieben, früher oder später den eigenen Wellensittich oder irgendwann auch den Nachbarn verspeisen zu müssen. Lasst Euch wie immer nur alle schön bekloppt machen da draußen. Ich baue in der Zwischenzeit einen Schneemann!

Jan
08
2010
2

Weisheit des Tages

“Behördengänge sind oftmals wie Toilettengänge – voll für den Arsch!”

Jan
07
2010
0

Eingang

Wer du auch seist: am Abend tritt hinaus
aus deiner Stube, drin du alles weißt;
als letztes vor der Ferne liegt dein Haus:
wer du auch seist.
Mit deinen Augen, welche müde kaum
von der verbrauchten Schwelle sich befrein,
hebst du ganz langsam einen schwarzen Baum
und stellst ihn vor den Himmel: schlank, allein.
Und du hast die Welt gemacht. Und sie ist groß
und wie ein Wort, das noch im Schweigen reift.
Und wie dein Wille ihren Sinn begreift,
lassen sie deine Augen zärtlich los …

(Rainer Maria Rilke)

Dez
30
2009
3

Auf ein Neues

Weihnachten ist vorbei und lange dauert es nicht mehr, dann liegt auch dieses Jahr hinter uns. Die Zeit ‘zwischen den Jahren’, wie man so schön sagt, erscheint mir so ruhig und besinnlich, als läge sie unter einem Schleier aus Gedanken und Erwartungen. Zwar sind es dieses Jahr wenig Nicht-Feiertage zwischen den Feiertagen und alles zu Erledigende wird zwangsläufig ein wenig komprimiert, aber trotzdem läuft das Leben irgendwie langsamer, bewegt sich in meinen Augen manchmal sogar fast zeitlupenartig. Seltsam ist sie diese magische Zeit. Draußen ruht die Welt im Grau und drinnen ist es warm und kuschelig. (weiterlesen…)

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(c) 2010 by Antje Lieblang. Wordpress-Theme by The Buckmaker. Das ganze Zeug auf dieser Seite wird seit dem 27. Juli 2008 ins Netz geballert und wurden am 27. Januar 2010 zuletzt aktualisiert!