Jun
30
2010
4
Jun
29
2010
8

Slumdog Millionär

Jamal Malik (Dev Patel) und sein Bruder Salim (Madhur Mittal) wachsen als Waisenkinder in den Slums von Mumbai auf. Während Salim mit zunehmendem Alter immer mehr in die Kriminalität abdriftet, hat der ruhige und sanfte Jamal nichts anderes im Sinn, als seine große Liebe Latika (Freida Pinto) wieder zu finden, die er als kleiner Junge kennen gelernt hat. In der Hoffnung, Latika sieht zu, bewirbt er sich bei der Quizsendung «Wer wird Millionär?» und schafft es dort tatsächlich Frage für Frage zu beantworten. Während ganz Indien Kopf steht und Jamal über Nacht fast Volksheldenstatus erlangt, ist Prem Kumar (Anil Kapoor), der Moderator der Sendung, misstrauisch und hält Jamal für einen Betrüger. Nach Ende der ersten Sendung wird Jamal von der Polizei verhaftet und mit brutalen Mitteln verhört. Aber alles was Jamal zu erzählen hat, ist die Geschichte seines Lebens, die ihm auf schicksalshafte Weise die Antworten auf alle bisherigen Fragen vorgegeben hat. Der Polizeikommissar (Irrfan Khan) glaubt ihm und pünktlich zur zweiten Sendung befindet sich Jamal wieder im Studio, um die letzte und alles entscheidende Frage gestellt zu bekommen. Trailer und Seite zum Film nach dem «Klick». Gib mir alles! »

Jun
27
2010
9

Schland o Schland

So, heute will ich mal was sehen, nach den langweiligen Vorrundenspielen der letzten Woche. Und Deutschland sollte natürlich gewinnen, weil ich extra nichts trinke, um mich auch mal am städtischen Autokorso zu beteiligen. Public Viewing fällt leider flach wegen einem Besuchsterrorpflegehund, der nicht alleine bleiben kann, aber auch nervt, wenn man ihn mit nimmt. Noch ein Grund, warum die Engländer bluten müssen. Schließlich möchte ich noch mindestens ein Deutschlandspiel unter Menschen und ausserhalb der eigenen vier Wände sehen. Sollte das jetzt jemand lesen, der sich in der Nähe unserer Nationalmannschaft aufhält, möge er dies bitte weiter tragen. Jungs, Ihr müsst gewinnen, sonst verbrenne ich die Schweißbändchen des Glücks zusammen mit meinen Hoffnungen im Kugelgrill … kurz nachdem ich diesen Hund vom Rost geholt habe.

Jun
26
2010
2

Mammae Maris

«Mammae Maris» (25. Juni 2010)

Jun
25
2010
0

Tagesgedanken

Wenn ich mich mit dem Fahrrad zur Arbeit bewege, fahre ich immer an der Realschule vorbei. Heute hörte ich das Trillerpfeifengepfeife und Vuvuzelagetröte schon aus weiter Ferne. Nachdem an der Schule, an der ich zur Zeit arbeite, die Abiturienten am Mittwoch die Sau rauslassen durften, dürfen es heute die Zehnerklassen der Realschule und feiern feuchtfröhlich ihren Absch(l)uss. Mit feuchtfröhlich sind natürlich nicht nur die Wasserpistolen gemeint. Ich bin auch zur Realschule gegangen. Mein Abschluss war 1994. Wahnsinn, sechzehn Jahre ist das jetzt her. Ich kann mich noch relativ gut daran erinnern. Wir haben die Schule in eine Art Tempel verwandelt und unseren damaligen Direktor zum Oberguru erklärt, auf einen Thron gesetzt und mit Fächern bewedelt. Nachdem wir die Schule ordentlich auf den Kopf gestellt hatten, die gesammelte Lehrer- und Schülerschaft ausreichend unter uns gelitten hatte, wurden die Feierlichkeiten traditionell auf der örtlichen Schlossruine weiter geführt, um da irgendwann rotzevoll auf der Wiese zu liegen oder mit dem Kopf in irgendeinem Gebüsch zu enden. Wir fühlten uns ganz furchtbar erwachsen. Wenn ich mir heute die Schüler ansehe, die damals wir waren, merke ich, wie weit wir damals noch vom Erwachsenwerden entfernt waren und damit genau richtig lagen, auch wenn wir es nicht wussten. Wir haben das Leben problemlos auf die leichte Schulter genommen, machten uns alles einfach und sahen die Welt zu unseren Füßen liegen. Ehrlich gesagt, bin ich auch heute noch weit weg vom Erwachsenwerden, aber der Ernst des Lebens erinnert mich manchmal relativ unsanft daran, dass es nicht immer nur geradeaus geht wie früher, als man noch dachte Lebensmittel wachsen im Kühlschrank der Eltern. Und obwohl ich es eigentlich besser weiß, weil ich den Ernst des Lebens fast öfter gesehen habe als mein eigenes Spiegelbild und ihn deshalb meistens auch gar nicht mehr ernst nehme und auch weiß, dass man das Leben einfach nur leicht nehmen muss, um es schultern zu können und die Kurven zu kriegen – fühle ich mich momentan ganz leicht aus der Bahn geworfen, weil ich mit dieser einen Kurve gerade nicht wirklich gerechnet habe. Im Grunde weiß ich, dass mir nichts passieren kann, weil die Lebenserfahrung mich im Laufe der Zeit mit dem nötigen Vertrauen bestückt hat. Und ich weiß auch, dass hinterher alles wieder halb so schlimm gewesen sein wird, weil es einfach immer so war. Trotzdem meint mein Kopf, er müsse Gedankentetris spielen und nach Alternativen und Lösungen suchen. Doofer Kopf – will einfach mal wieder nicht auf den Bauch hören, obwohl der doch viel größer ist und es sowieso immer besser weiß.

Dieses ganze Zeug hier hält seit dem 27. Juli 2008 die Menschheit in Atem. Das (c) liegt bei mir und das Theme hat er gezaubert.
Und wer es brauch', ein Impressum gibt es auch. Noch Fragen?