Lecker Schneemann

Nur damit niemand denkt, ich sei eingeschneit … oder gar Schlimmeres: Mich hat’s erwischt. Ich niese, ich huste, ich halsschmerze und mein Körper macht Sachen, die ihr gar nicht wirklich wissen wollt, aber mir geht’s gut. Außerdem ist Kranksein halb so wild, wenn man eine schöne Frau an seiner Seite hat, die einem Tee kocht, Mandarinen pellt und einen ermahnt, die Füße still zu halten. Tja, und was macht man, wenn man die Wohnung nicht verlassen kann, aber draußen so viel schöner Schnee vom Himmel fällt? Logisch, man spielt ein wenig mit Nahrungsmitteln und baut einfach vor dem Küchenfenster einen Schneemann auf dem Dach …
Die Idee ist übrigens ausnahmsweise mal nicht meinen verknoteten Gehirnwindungen entsprungen, sondern denen der schönen Frau an meiner Seite, aber ich hatte natürlich auch meine Finger im Spiel … und meine Teigwaren!
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Nun ist er von dannen geschmolzen der kleine Gefährte
und im Netz auch
Es war eine schöne Zeit mit ihm, nicht wahr?
Aber in uns lebt er weiter
War das nicht ein gebührend theatralischer Nachruf auf unseren kleinen Freund? *lach*
Ein wahrhaft zauberhafter Nachruf! Ich werde noch lange, lange an den kleinen Eismann zurück denken … vorallem, solange die aufgeweichten Spaghetti noch auf dem Dach liegen!