Vincent will meer

Vincent (Florian David Fitz) leidet am Tourette-Syndrom. Als seine Mutter stirbt, schiebt ihn sein Vater (Heino Ferch), ein hochrangiger Politiker, postwendend ins Heim ab, weil er mit seinem ‘behinderten’ Sohn nichts anfangen kann. Im Heim soll sich Vincent das Zimmer mit Alexander (Johannes Allmayer) teilen, einem Zwangsneurotiker, der ihm zur Begrüßung erstmal direkt verbietet, die Toilette zu benutzen. Mit der magersüchtigen Marie (Karoline Herfurth) versteht sich Vincent dagegen auf Anhieb ganz gut. Als diese den Autoschlüssel der Psychologin Dr. Rose (Katharina Müller-Elmau) klaut, beschließen die beiden nach Italien ans Meer zu fahren, damit Vincent dort die Asche seiner Mutter verstreuen kann, die er in einer Bonbon-Dose bei sich trägt. Als Alexander dieses Vorhaben vereiteln will, wird er einfach von Vincent gepackt, ins Auto gesteckt und muss mit auf die Reise. Während Vincents Vater und Dr. Rose die Verfolgung aufnehmen, macht das seltsame Gespann auf dem Weg nach Italien zahlreiche Erfahrungen und jeder der Drei lernt mehr über das Leben und sich selbst, als es im Heim jemals möglich gewesen wäre.
Ein berührender, wie auch lustiger Film – zur Abwechslung erfreulicherweise mal aus Deutschland – mit einem ausgezeichneten Florian David Fitz. Läuft zur Zeit noch im Kino und lohnt sich! Trailer und Seite zum Film nach dem «Klick».
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4 Kommentare »
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Freu mich schon den auch zu sehen.Ich musste ja beim Trailer schon heulen…
Ja, der ist soooooooo schön.
Ich war positiv von dem Film überrascht, war allerdings auch schon mit niedrigen Erwartungen ins Kino gegangen. Lohnt sich auf jeden Fall, ein wirklich guter Film. Besonders Karolin Herfurth hat mich am Ende voll überzeugt.
Schön mal die Meinung von jemandem zu ‘hören’, der den Film auch gesehen hat. Danke.