Jun
13
2010
3

Deutschland – Australien 3:1

Bei uns dominiert heute Schwarzrotgold. Auch der ist schon tierisch im WM-Fieber und hat sich für den heutigen Abend in sein Trikot geworfen und das passende Futter besorgt. Auch mit der Vuvuzela kann er schon richtig gut umgehen, aber die kann man auf diesem Bild gerade nur vermuten. Da kann ja nix mehr schief gehen.

Nov
22
2008
6

Armer, armer b-Hund

Der b-Hund, das Gegenstück zum i-Hund, beherrscht die Kunst des ‘Futtererwerbens’, wie kein anderer. Es ist unglaublich, was dieser Hund anstellt, um mich dazu zu bringen, ihm etwas Essbares zukommen zu lassen. Die Vorstellung beginnt damit, dass er sich vor mich hinsetzt und schwanzwedelnd anglotzt, was er wenig später dann durch ausdauerndes fiepsen untermalt. Hat er damit keinen Erfolg, kommt die Phase des Körperkontaktes, das Stellen auf die Hinterpfoten mit Auflegen der Vorderpfoten auf meinen Schoß. Weiterhin wedelt er so sehr, dass er kurz vor dem Abheben steht. Zeige ich mich dennoch ignorant, fängt er an zu hopsen und zu bellen und macht Geräusche für die ich noch keine Bezeichnung gefunden habe. Da hilft dann auch kein Ignorieren mehr. Ich lasse das ‘böse Frauchen’ raushängen und schicke ihn weg, lasse ihn sozusagen auf Granit beißen, statt auf den erträumten Knochen oder die gewünschte Schweinehälfte. Das zieht dann auch in der Regel und er trottet, wie geprügelt, völlig mitleidserregend und mit hängendem Schwanz davon … auf direktem Weg in die Küche, wo er dann demonstrativ minutenlang und laut klappernd seinen leeren Fressnapf ausleckt und bearbeitet! Das ist der Moment, wo ich mich dann für eine vollkommene ‘Rabenmutter’ halte, bei der der Tierschutz schon auf der Matte steht. Vor meinem inneren Auge sehe ich diesen Hund abgemagert und frierend, irgendwo einsam und alleine eingesperrt sitzen, während er mit seinem Fressnapf an die Gitterstäbe seines Käfigs schlägt und mit schwachen Pfoten das Wort ‘Hunger’ in den Sand kratzt, bevor er zusammenbricht.

Und dann kriegt er natürlich sein Futter … der blöde Mistköter!

Okt
16
2008
3

Essen aus dem Wald

Schon wieder beim Gassi gehen etwas Tolles erlebt. Diesmal mit der Frau Mama dabei. Und diesmal waren es keine Tiere, sondern Pilze. Hallimasche um genau zu sein. Gefunden hat sie der b-Hund, der einen Hügel erklomm, sich dort mit der Langlaufleine um eine Busch wickelte und sich richtig verfing, als er wieder zurück wollte und dabei auch noch durch den Busch marschierte. Als ich den Tolpatsch befreien wollte, sah ich dann die vielen Pilze. Da fackelte die Frau Mama natürlich nicht lange. Ab zurück nach Hause, Korb und Messer geschnappt und eingesammelt die Dinger. Ungefähr vierzig Minuten später brutzelten zwei volle Pfannen mit wunderbar duftenden Waldpilzen, Zwiebeln und Estragon auf dem Herd. Das hat vielleicht geduftet und geschmeckt hat es noch viel besser!

Von dem bißchen, was noch übrig ist, werde ich gleich ein wenig wieder zurück in den Wald bringen. Ein kleines “Dankeschön” an die Natur und die Geister des Waldes, die mich heute mit so einem wunderbaren Essen beschenkt haben!

Dieses ganze Zeug hier hält seit dem 27. Juli 2008 die Menschheit in Atem. Das (c) liegt bei mir und das Theme hat er gezaubert.
Und wer es brauch', ein Impressum gibt es auch. Noch Fragen?