Aug
30
2010
6

Happy Birthday i-Hund

Der kleine Scheißer auf dem Bild ist ein großer Rotzlöffel geworden. Sieben Jahre ist er jetzt alt. Ständig testet er seine Grenzen aus. Oft macht er sich auf dem Sofa breit, obwohl er es nicht soll. Er pupst wie ein Weltmeister, haart alles voll und macht Pipifützen, die eine ganze Wohnung fluten können. Er hört die Flöhe husten und schlägt bellend Alarm. Manchmal nervt er mit seiner Bällchenspielerei – besonders, wenn er den Ball absichtlich ständig unter den Kleiderschrank rollt. Im einen Moment ist er ein Draufgänger, im anderen die verwöhnte Diva und hin und wieder der kleine liebesbedürftige Schoßhund, der einfach nur auf dem Arm möchte. Es gibt Tage, da möchte man ihn verwursten, aber ich hoffe, davon wird es noch unzählig viele geben, so lange er nur mit seinem Schwänzchen wedelt und frech den Kopf zur Seite dreht, während er darauf wartet, dass ihm jemand seinen Ball unter dem Kleiderschrank hervor holt. Happy Birthday i-Hund!

Aug
29
2010
4

Kontrastreich

Nun sind sie vorbei, die Sommerferien. Und der Sommer … auch irgendwie. Über das Ende der Ferien bin ich ziemlich glücklich, weil ich morgen wieder an meinen gewohnten Arbeitsplatz zurückkehren darf. Dass es sich allerdings jetzt schon wieder anfühlt, wie im Winter und die Wolldecke wieder einen festen Platz auf dem Sofa hat, während sich der Gedanke manifestiert, die Heizung anzustellen, finde ich ausserordentlich bescheiden. Ich mag den Winter. Ich mag Schnee und ich mag es, mich in eine Wolldecke zu wickeln, aber doch nicht jetzt schon. Deswegen trage ich auch noch konsequent kurze Hosen und laufe auf nackten Füßen durch die Wohnung. Interessiert das Wetter aber irgendwie überhaupt nicht. Die letzten Wochen waren eine Mischung aus hell und dunkel, auf und ab, vor und zurück, positiv und negativ. Irgendwie … schwer zu beschreiben. Kontrastreich eben … so wie das Wetter. Im Grunde bin ich mal wieder ein Stück gewachsen, an den Aufgaben, die mir gestellt wurden und an mir selbst. War schon irgendwie mal wieder alles gut so, wie es war. Geschadet hat es mir letztendlich nicht. Morgen ist wieder alles in geordneten Bahnen, wenn sich auch schon wieder interessante Neuerungen am Horizont abzeichnen, aber darüber mehr, wenn es soweit ist. Das Foto ist übrigens vom Flugplatzfest gestern, aber das hat, wie auch die restliche Kunstsommerwoche, unter dem regenreichen Wetter gelitten. Daher gibt es weiter auch nichts Nennenswertes zu berichten. Schade eigentlich. Und sonst? Und sonst ziehe ich mir jetzt eine lange Hose an, dicke Socken und vielleicht auch noch Handschuhe und Mütze, damit ich im Bett nicht so friere. Kapitulation nennt man das dann wohl.

Aug
23
2010
0

Arnsberger Kunstsommer (2)

Gestern nachmittag, nach dem ersten Eintrag zum Kunstsommer, hat es mich dann gepackt und ich habe mich auf eine kleine sonntägliche Entdeckungstour durch die Stadt gewagt. Dabei sind viele schöne Fotos mit kunstsommerlichen Eindrücken entstanden, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten will. Da es ziemlich viele Bilder sind und mir der Aufwand zu groß war, diese alle hier im Blog einzubinden, habe ich ein öffentliches Facebook-Album erstellt, welches man sich auch ansehen kann, ohne sich registrieren zu müssen.

Aug
23
2010
4

Mut zur Hässlichkeit (2)

Anregt durch diesen Eintrag meiner Liebsten und der damit verbundenen Feststellung, wieviel üble Fotos es doch von mir gibt, kam mir die gestrige Entdeckung dieses Socialnetwork-Spielzeugs doch gerade recht. Da ich mich ja bekanntlich total gerne zum Horst mache und mir ziemlich selten bis fast gar nicht, auch nur irgendetwas peinlich ist, habe ich gestern mit Posterous ein kleines Projekt gestartet – eine Sammelstelle für die Fotos, welche eigentlich so überhaupt gar nicht öffentlichkeitstauglich sind. Meine Wenigkeit ungeschminkt und ziemlich facettenreich in allen möglichen Situationen des Lebens. Vierzehn Fotos sind zum jetzigen Zeitpunkt zu bewundern und ein Ende ist noch lange nicht abzusehen. Die Festplatte hält noch so einige Schätze bereit. «Viel Spaß!», sag’ ich da nur. {http://gehirnorgasmen.posterous.com/}

Aug
19
2010
7

Zum in die Luft gehen

So sehe ich aus, wenn ich nach akrobatischen Kunstflugmanövern aus einem Doppeldecker steige – leicht lädiert, aber total glücklich. Entstanden ist dieses Bild letztes Jahr beim alljährlichen Flugplatzfest im Nachbarort Oeventrop. Dort wurde vom Hubschrauber, über Segelflieger und normale Propellermaschinen bis eben hin zu Doppeldeckern die Möglichkeit geboten, sich die Maschinen anzusehen und auch, gegen einen gewissen Preis, darin mitzufliegen. Ich hatte geplant, mit dem Hubschrauber zu fliegen, weil ich das immer schonmal gemacht haben wollte, aber dann sah ich die Flugshow des Acroteam Meschede und der Hubschrauber hatte keine Chance mehr. Irgendwie ging das dann auch alles ganz schnell und ratzfatz saß ich mit Fallschirm auf dem Rücken in einem dieser Doppeldecker, genauer gesagt einer Pitts N88NL, hatte Funkkontakt mit dem hinter mir sitzenden Piloten und ab ging es in den Himmel. Leute, das war der Knaller! Wir haben uns durch die Luft geschraubt, sind auf dem Kopf geflogen, nach unten gestürzt, kerzengerade nach oben geflogen, haben Achten und Loopings gedreht. So lange, bis mein Magen kurz hinter dem Kehlkopf saß und ich ihn nur noch durch das Zäpfchen bremsen konnte. Zum Schluß flogen wir noch eine Entspannungsrunde über Arnsberg, mit Ehrenrunde über unser Wohnhaus, und dann ging es wieder nach Oeventrop zur Landung, wo ich schon sehnsüchtig von der Liebsten erwartet wurde. Irgendwie habe ich es damals nicht geschafft, darüber zu schreiben und weil es übernächstes Wochenende wieder soweit ist – Flugplatzfest in Oeventrop – habe ich das zum Anlass genommen, dieses spektakuläre Ereignis vom letzten Jahr doch noch für die Nachwelt festzuhalten. Auch das Acroteam wird wieder da sein und mal sehen, vielleicht gehe ich nochmal in die Luft. Möglicherweise nehme ich aber dieses Mal den Hubschrauber, denn diese Erfahrung fehlt mir ja noch. Nach dem «Klick» gibt es noch ein paar Fotos und ein Video vom Acroteam. Gib mir alles! »

Dieses ganze Zeug hier hält seit dem 27. Juli 2008 die Menschheit in Atem. Das (c) liegt bei mir und das Theme hat er gezaubert.
Und wer es brauch', ein Impressum gibt es auch. Noch Fragen?