Kontrastreich

Nun sind sie vorbei, die Sommerferien. Und der Sommer … auch irgendwie. Über das Ende der Ferien bin ich ziemlich glücklich, weil ich morgen wieder an meinen gewohnten Arbeitsplatz zurückkehren darf. Dass es sich allerdings jetzt schon wieder anfühlt, wie im Winter und die Wolldecke wieder einen festen Platz auf dem Sofa hat, während sich der Gedanke manifestiert, die Heizung anzustellen, finde ich ausserordentlich bescheiden. Ich mag den Winter. Ich mag Schnee und ich mag es, mich in eine Wolldecke zu wickeln, aber doch nicht jetzt schon. Deswegen trage ich auch noch konsequent kurze Hosen und laufe auf nackten Füßen durch die Wohnung. Interessiert das Wetter aber irgendwie überhaupt nicht. Die letzten Wochen waren eine Mischung aus hell und dunkel, auf und ab, vor und zurück, positiv und negativ. Irgendwie … schwer zu beschreiben. Kontrastreich eben … so wie das Wetter. Im Grunde bin ich mal wieder ein Stück gewachsen, an den Aufgaben, die mir gestellt wurden und an mir selbst. War schon irgendwie mal wieder alles gut so, wie es war. Geschadet hat es mir letztendlich nicht. Morgen ist wieder alles in geordneten Bahnen, wenn sich auch schon wieder interessante Neuerungen am Horizont abzeichnen, aber darüber mehr, wenn es soweit ist. Das Foto ist übrigens vom Flugplatzfest gestern, aber das hat, wie auch die restliche Kunstsommerwoche, unter dem regenreichen Wetter gelitten. Daher gibt es weiter auch nichts Nennenswertes zu berichten. Schade eigentlich. Und sonst? Und sonst ziehe ich mir jetzt eine lange Hose an, dicke Socken und vielleicht auch noch Handschuhe und Mütze, damit ich im Bett nicht so friere. Kapitulation nennt man das dann wohl.

